Baustart für "Wulkaprodersdorf mittendrin"

Bankfiliale, Gesundheitszentrum und barrierefreie Wohnungen im "Dorf der kurzen Wege".

Zur Übersicht
Dr. Brigitte Hanke (Voitl) Dr. Mathias Moser ( BWS-Gruppe) und Arch. DI Martin Aichholzer (MAGK Architekten) beim Spatenstich des Projekts Wulkaprodersdorf mittendrin.

Herbstsonne in Wulkaprodersdorf – und mittendrin: die Generalunternehmerin, der Bauherr und sein Architekt. (Dr. Brigitte Hanke, Voitl, Dr. Mathias Moser, BWS-Gruppe, und Arch. DI Martin Aichholzer, MAGK Architekten). (c) Alexander Ch. Wulz

Im Herzen von Wulkaprodersdorf bei Eisenstadt errichtet die gemeinnützige BWS-Gruppe neben 30 barrierefreien Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen auch eine Raiffeisenbank und ein kleines Gesundheitszentrum mit mehreren Arztpraxen und einer Apotheke. Mitten im Ortskern der 2.000-Einwohner-Gemeinde soll dieses innovative Bauprojekt Mehrwert für alle Altersgruppen schaffen.

"Das, was hier in Wulkaprodersdorf entsteht, ist ein Vorbild für andere Gemeinden im Burgenland und ein wichtiger Eckpfeiler für eine wohnortnahe, medizinisch hochwertige und flächendeckende Gesundheitsversorgung der burgenländischen Bevölkerung", so Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Astrid Eisenkopf bei der Spatenstichfeier im Oktober. "Es ist mir ein großes Anliegen, die Ortskerne wieder zu dem zu machen, was sie immer waren: ein Aushängeschild, ein Treffpunkt und Miteinander für die Ortsbevölkerung. Und genau das wird hier in der Gemeinde umgesetzt."

Ausbau der Gesundheitsvorsorge

"Es ist immer ein guter Tag, wenn eine lang gehegte Vision endlich zur Realität wird. Ein umfassender Ausbau der Gesundheitsvorsorge unserer Marktgemeinde sowie die Schaffung leistbaren Wohnraums für alle hier lebenden Generationen stehen schließlich seit jeher ganz oben auf unserer Agenda", zeigte sich Bürgermeister Friedrich Zarits sichtlich zufrieden mit dem Baustart. "Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch besonders bei dem Projektentwickler und Geschäftsführer der KAIA Consult, Mag. (FH) Ronald Kain, sowie den Vorständen der BWS recht herzlich bedanken. Sie hatten stets ein offenes Ohr für all unsere Wünsche und Vorstellungen, ohne dabei den Nachhaltigkeitsgedanken aus den Augen zu verlieren."

"Mit dem Ärztezentrum und dem künftigen Pflegestützpunkt, der ja auch nach Wulkaprodersdorf kommt, ist die Gemeinde bei den Themen Gesundheit und Pflege bald mehr als fit für die Zukunft", ergänzte Vizebürgermeister René Pint, "der für dieses Projekt brennt und es maßgeblich unterstützt hat", wie es LH-Stellvertreterin Eisenkopf ausdrückte.

Für die BWS-Vorstände Arch. DI Kerstin Robausch-Löffelmann und Dr. Mathias Moser stellt das Projekt "Wulkaprodersdorf mittendrin" ein Vorzeigeprojekt in puncto nachhaltiger Attraktivierung des Ortskerns dar. Es zeichnet sich durch seine ökologisch nachhaltige Holzbauweise aus. Klimafreundlich ist das Bauprojekt auch wegen der Photovoltaik-Anlagen auf den Dachflächen, die für grünen Strom sorgen. Heizung, Warmwasserbereitung und Kühlung im Sommer erfolgen über Luftwärmepumpen. Mit einem Investitionsvolumen von 11,4 Mio. Euro erweitert die gemeinnützige BWS-Gruppe mit diesem Projekt ihr Engagement für Wohnen und Arbeiten im Burgenland, wo sie bereits 284 Wohnungen verwaltet.

Mittendrin zwischen Gemeindeamt und Volksschule

"Zwischen dem Gemeindeamt und der Volksschule, also wörtlich ‚mittendrin‘ in Wulkaprodersdorf, dürfen wir für die BWSG unser erstes Projekt im Burgenland realisieren", freute sich Dr. Sabine Hanke, Geschäftsführerin des Generalunternehmers Voitl & Co, über den offiziellen Baustart. "Der ökologische Fußabdruck dieses modernen Holzbaus ist besonders hervorzuheben. Aus diesem Grund sehen wir glücklichen, zufriedenen Bewohnern sowie einem lebendigen Gewerbe in Wulkaprodersdorf entgegen."

Anfang Oktober erfolgte der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt, in dem neben der Raiffeisenbank auch das Gesundheitszentrum gebaut werden soll. Der Baustart für die frei finanzierten Wohnungen wird voraussichtlich im ersten Quartal 2025 erfolgen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2026 vorgesehen.

"Unsere Beteiligung am Projekt in Wulkaprodersdorf ist ein wichtiger Meilenstein für die Raiffeisenlandesbank Burgenland. Das multifunktionale Gebäude wird mit modernster Ausstattung nicht nur unsere Arbeitsprozesse effizienter gestalten, sondern auch das Wohlbefinden fördern", ist Mag. Rudolf Suttner von der Raiffeisenlandesbank Burgenland überzeugt: "Wulkaprodersdorf mittendrin bietet uns das Umfeld, das sowohl unserem Wachstum als auch den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden gerecht wird. Ein besonderer Dank gilt der gemeinnützigen BWS-Gruppe für die hervorragende Zusammenarbeit und die gemeinsame Umsetzung unserer Vision eines modernen und zukunftsfähigen Unternehmensstandorts", so Suttner abschließend.

Autorin: Mag. Rita Michlits, BWSG

Zur Übersicht
Eine Naturkosmetik-Koryphäe über Zellen im Wandel

Happy together: Frau Tschida, danke, dass Sie sich Zeit für ein Interview für uns nehmen. Sie sind bekannt aus Funk und Fernsehen und seit mehr als vier Jahrzehnten als Kosmetikerin erfolgreich; haben auch selbst bereits über 33 Lehrlinge ausgebildet. Wie verändert sich unsere Haut im Laufe des Lebens? Christa Tschida: Der menschliche Körper verändert sich alle sieben Jahre, d. h., alle sieben Jahre erneuen sich unsere Zellen und kommen dadurch in einen neuen Biorhythmus. Das bedeutet, mit 7, 14, 21 Jahren usw. sollte man seine Hautpflege anpassen. Wichtig ist dabei, die Haut professionell zu analysieren, um ihr im jeweiligen Alter das geben zu können, was sie individuell braucht. Was bedeutet das konkret für die Hautpflege? Wenn man seine Haut bewusst mit natürlichen Mitteln pflegt, kann sie in jedem Alter strahlen. In meiner Praxis habe ich zum Beispiel zufriedene Kund:innen von 7 bis 94 Jahren, die sehr auf ihr Hautbild achten. Gute Kosmetik kann man nämlich vergleichen mit gutem, gesundem Essen. Es geht darum, zu schauen, was die Haut braucht, und ihr unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Lipide oder Collagen zuzuführen, damit sie genährt wird. Wichtig ist, dass man sich auch an den Jahreszeiten orientiert – wie pflege ich die Haut im ...

Mode und Möbel im Wandel

1920er- und 1930er-Jahre Die Einrichtung ist schlicht und oft aus massiven Holzmöbeln gefertigt. Der Bauhausstil in der Architektur kommt auf und spiegelt sich auch in den Möbeln wider: Funktionell und minimalistisch sollen sie sein. Klassiker wie der Barcelona-Chair von Mies van der Rohe stehen bis heute in den Wohnzimmern von Designliebhaber:innen. Schwere Kästen aus dunklem Holz und textile Überwürfe prägen das Bild. In der Mode spielen Langlebigkeit und Reparierbarkeit eine große Rolle. Frauen tragen knielange Röcke, Blusen und Mäntel in gedeckten Farben, Männer dunkle Anzüge oder Arbeitskleidung. Bloß nicht auffallen, lautet die Devise. Sowohl im Wohnraum als auch im Erscheinungsbild. Ausnahme natürlich: Die feine Gesellschaft zeigt, was sie hat. 1940er-Jahre Während des Zweiten Weltkriegs leben viele Menschen weiterhin beengt und/oder in beschädigten Wohnungen. Möbel werden repariert und es wird improvisiert: Beispielsweise werden Regale aus Kisten gebastelt oder Vorhänge statt Türen aufgehängt. In der Mode tut sich Ähnliches: Kleidung wird umgenäht, Mäntel gekürzt, Schuhe repariert und Socken gestopft. Praktikabilität bestimmt das Erscheinungsbild – zumindest beim Großteil der Bevölkerung. Feine Damen der Gesellschaft tragen maßgeschneiderte Mode: Kostüme und Accessoires wie Perlenketten unterstreichen den Status. 1950er-Jahre Es herrscht Aufbruchstimmung. Das Möbeldesign der 1950er-Jahre bringt eine neue Leichtigkeit mit sich: weg mit den schweren ...

Lernen kennt kein Alter

Happy Together: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Was sagen Sie zu dieser alten "Volksweisheit"? Dorothea Hämmerer: Das ist ein klassisches Vorurteil. Trainingsstudien, in denen junge und ältere Erwachsene über rund hundert Tage kognitive Funktionen wie Arbeits- und Langzeitgedächtnis geübt haben, zeigen klar, dass auch im höheren Alter gelernt wird. Die Lernkurven verlaufen nur flacher und das erreichte Leistungsniveau ist im Schnitt geringer als bei Jüngeren. Das menschliche Gehirn knüpft Neues an vorhandenes Wissen an. Hier haben Ältere oft auch Vorteile: Die sogenannte kristalline Intelligenz – also angesammeltes Wissen und Erfahrung – ist meist größer. Abnehmen können hingegen fluide Fähigkeiten wie Verarbeitungsgeschwindigkeit, Multitasking oder Ablenkungsresistenz. Es gibt gewisse Begriffe, die einem im Alltag begegnen. Beispielsweise "Altersstarrsinn" oder "jugendlicher Leichtsinn". Gibt es das wirklich? So etwas wie "jugendlicher Leichtsinn" findet sich in statistischen Mittelwerten durchaus wieder, da Junge häufiger Risikoverhalten zeigen. Erklären lässt sich das durch die Entwicklung des Gehirns: Die Belohnungs- und Emotionssysteme reagieren stark, während die Kontrollsysteme noch reifen. Eine derartige zeitliche Verschiebung kann ein impulsives Verhalten auch begünstigen. Dazu kommen soziale Entwicklungsaufgaben wie zum Beispiel die Ablösung vom Elternhaus, das Finden der eigenen Identität und die Orientierung an Gleichaltrigen. Der "Altersstarrsinn" hingegen ist viel stärker stereotyp geprägt. ...

Grün Wohnen in der Vorstadt

Das eigene Haus in der Stadt – ein Traum, der oft schwer zu verwirklichen scheint. Die gemeinnützige BWS-Gruppe macht diesen Traum möglich: In der Brambillagasse 20 in Wien-Simmering entstehen derzeit vier moderne Stadthäuser. Ergänzend dazu realisiert das Unternehmen 16 attraktive Eigentumswohnungen mit 50 bis 77 m² und zwei bis drei Zimmern. Am 25. Februar fand die Gleichenfeier statt. "Mit dem Projekt Brambilla schaffen wir qualitätsvollen Wohnraum, der Eigentum auch in der Stadt leistbar und realisierbar macht", betont BWSG-Vorständin Arch. DI Kerstin Robausch-Löffelmann und Vorstandskollege Dr. Mathias Moser ergänzt: "Unser Anspruch ist es, modernes Wohnen mit Nachhaltigkeit und hoher Lebensqualität zu verbinden – grün, urban und dennoch ruhig." Stadthäuser mit Dachterrasse, Balkon und Garten Alle Einheiten verfügen über private Freiflächen, auch Tiefgaragenplätze können erworben werden. Die Stadthäuser sind kompakt und großzügig zugleich: Rund 90 m² Wohnfläche treffen hier auf etwa ebenso viel Platz für Dachterrasse, Balkon und Garten – Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Im Erdgeschoss befinden sich die offene Wohnküche und ein Gäste-WC, im Obergeschoss zwei Zimmer, Bad und ein weiteres WC. Beide Zimmer haben einen direkten Zugang zum Balkon, von dem eine Wendeltreppe auf die großzügige Dachterrasse mit Rundumblick führt. Investition in die Zukunft "Gerade in den Außenbezirken Wiens zeigt ...

Ausgabe #07: Einfachheit zum Durchblättern