Eine Naturkosmetik-Koryphäe über Zellen im Wandel
Christa Tschida ist eine Pionierin im Bereich der Naturkosmetik. Seit mehr als vier Jahrzehnten steht sie ihren Kundinnen – und auch Kunden – mit Rat, Cremen und Tat zur Seite. Die Selbsterzeugerin von Kosmetik im Interview mit Happy together
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Happy together: Frau Tschida, danke, dass Sie sich Zeit für ein Interview für uns nehmen. Sie sind bekannt aus Funk und Fernsehen und seit mehr als vier Jahrzehnten als Kosmetikerin erfolgreich; haben auch selbst bereits über 33 Lehrlinge ausgebildet. Wie verändert sich unsere Haut im Laufe des Lebens?
Christa Tschida: Der menschliche Körper verändert sich alle sieben Jahre, d. h., alle sieben Jahre erneuen sich unsere Zellen und kommen dadurch in einen neuen Biorhythmus. Das bedeutet, mit 7, 14, 21 Jahren usw. sollte man seine Hautpflege anpassen. Wichtig ist dabei, die Haut professionell zu analysieren, um ihr im jeweiligen Alter das geben zu können, was sie individuell braucht.
Was bedeutet das konkret für die Hautpflege?
Wenn man seine Haut bewusst mit natürlichen Mitteln pflegt, kann sie in jedem Alter strahlen. In meiner Praxis habe ich zum Beispiel zufriedene Kund:innen von 7 bis 94 Jahren, die sehr auf ihr Hautbild achten. Gute Kosmetik kann man nämlich vergleichen mit gutem, gesundem Essen. Es geht darum, zu schauen, was die Haut braucht, und ihr unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Lipide oder Collagen zuzuführen, damit sie genährt wird. Wichtig ist, dass man sich auch an den Jahreszeiten orientiert – wie pflege ich die Haut im Sommer, wie im Winter? Der Frühling ist zum
Beispiel ideal zum Entschlacken und der Herbst zum Reparieren. In diesen Jahreszeiten sollte man der Haut besondere Aufmerksamkeit schenken. Jede Haut ist unterschiedlich. Ich passe die Pflege gezielt an.
Was ist das Wichtigste, um die Haut gesund zu halten?
Hautpflege ist ein Zusammenspiel aus Kosmetik, gesunder Ernährung und konsequenter Anwendung. Die Haut ist unser größtes Organ und fast alles, was wir auftragen, gelangt in den Körper.
Deshalb sollte man auf bioverfügbare, natürliche Wirkstoffe achten. Entscheidend ist, frühzeitig mit der richtigen Pflege zu beginnen oder gewisse Dinge zu unterlassen.
Welche Hautpflegetipps halten Sie für den Alltag parat?
Konsequente Hautpflege ist alles! Eine fundierte Hautanalyse und ein guter Pflegeplan sind das Entscheidende. Ausreichend Wasser trinken, sich ausgewogen ernähren, natürliche Cremen und Lotionen verwenden. Jeder Mensch hat seine individuelle Schwachstelle und die Natur liefert immer den passenden Wirkstoff. Kleine Chargen frisch zubereiteter Produkte, die mit Qualität und persönlicher Anpassung überzeugen, sind immer besser als großindustriell hergestellte Massenware. Davon würde ich gänzlich abraten.
Sie sind seit 45 Jahren in der Kosmetikbranche tätig. Was hat sich in dieser Zeit verändert?
Ich selbst stelle bereits seit 1988 hochwertige Naturkosmetik her. Damals habe ich mich mit viel Freude und Entdeckergeist daran gewagt, selbst Cremen herzustellen. Ich habe dabei vieles ausprobiert, von Anleitungen aus Büchern bis hin zu vielen professionellen Kursen – alles habe ich genutzt, um mich weiterzubilden. Die besten Erfolge erreichte ich jedoch mit jahrelanger Entwicklung der eigenen Formeln und den Rückmeldungen meiner Kund:innen. Ich bin sehr stolz darauf, was ich damals alles geschaffen habe und wie gut meine Produkte geworden sind. Auch heute habe ich noch viel Freude daran, neue Wirkstoffe und Essenzen von meinen Reisen, wie zum Beispiel jetzt erst aus dem Ayurveda auf Sri Lanka, mitzubringen und diese mit meinen Erfahrungswerten in neue Produktserien einzubinden. Viele Menschen haben zum Glück über die letzten Jahre auch mehr Bewusstsein für gute Inhaltsstoffe entwickelt. Ganz schnell hat man dabei über das Internet herausgefunden, wie viele gesundheitsschädliche Stoffe in vielen herkömmlichen Produkten enthalten sind. Jahrelange Anwender:innen meiner Produkte sind mir dabei immer noch sehr dankbar, dass ich damals diese Vorreiterrolle in der Naturkosmetik übernommen habe.
Was sagen Sie persönlich zu Hausmitteln, wie zum Beispiel Topfen ins Gesicht zu schmieren oder Gurken auf die Augen zu legen?
Das würde ich auf jeden Fall machen, wenn ich auf einer einsamen Insel wäre und nur einen Topfen zur Verfügung hätte. Spaß beiseite, davon rate ich ab. Gurken haben zu viel Säure für die
Augen. Und in Topfen sind zu viele Bakterien enthalten. Das kann problematisch werden, wenn man Hautrisse hat, und zu Problemen führen. Also schade um den Topfen.
Danke für das Gespräch.
Zur ÜbersichtMode und Möbel im Wandel
1920er- und 1930er-Jahre Die Einrichtung ist schlicht und oft aus massiven Holzmöbeln gefertigt. Der Bauhausstil in der Architektur kommt auf und spiegelt sich auch in den Möbeln wider: Funktionell und minimalistisch sollen sie sein. Klassiker wie der Barcelona-Chair von Mies van der Rohe stehen bis heute in den Wohnzimmern von Designliebhaber:innen. Schwere Kästen aus dunklem Holz und textile Überwürfe prägen das Bild. In der Mode spielen Langlebigkeit und Reparierbarkeit eine große Rolle. Frauen tragen knielange Röcke, Blusen und Mäntel in gedeckten Farben, Männer dunkle Anzüge oder Arbeitskleidung. Bloß nicht auffallen, lautet die Devise. Sowohl im Wohnraum als auch im Erscheinungsbild. Ausnahme natürlich: Die feine Gesellschaft zeigt, was sie hat. 1940er-Jahre Während des Zweiten Weltkriegs leben viele Menschen weiterhin beengt und/oder in beschädigten Wohnungen. Möbel werden repariert und es wird improvisiert: Beispielsweise werden Regale aus Kisten gebastelt oder Vorhänge statt Türen aufgehängt. In der Mode tut sich Ähnliches: Kleidung wird umgenäht, Mäntel gekürzt, Schuhe repariert und Socken gestopft. Praktikabilität bestimmt das Erscheinungsbild – zumindest beim Großteil der Bevölkerung. Feine Damen der Gesellschaft tragen maßgeschneiderte Mode: Kostüme und Accessoires wie Perlenketten unterstreichen den Status. 1950er-Jahre Es herrscht Aufbruchstimmung. Das Möbeldesign der 1950er-Jahre bringt eine neue Leichtigkeit mit sich: weg mit den schweren ...
Lernen kennt kein Alter
Happy Together: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Was sagen Sie zu dieser alten "Volksweisheit"? Dorothea Hämmerer: Das ist ein klassisches Vorurteil. Trainingsstudien, in denen junge und ältere Erwachsene über rund hundert Tage kognitive Funktionen wie Arbeits- und Langzeitgedächtnis geübt haben, zeigen klar, dass auch im höheren Alter gelernt wird. Die Lernkurven verlaufen nur flacher und das erreichte Leistungsniveau ist im Schnitt geringer als bei Jüngeren. Das menschliche Gehirn knüpft Neues an vorhandenes Wissen an. Hier haben Ältere oft auch Vorteile: Die sogenannte kristalline Intelligenz – also angesammeltes Wissen und Erfahrung – ist meist größer. Abnehmen können hingegen fluide Fähigkeiten wie Verarbeitungsgeschwindigkeit, Multitasking oder Ablenkungsresistenz. Es gibt gewisse Begriffe, die einem im Alltag begegnen. Beispielsweise "Altersstarrsinn" oder "jugendlicher Leichtsinn". Gibt es das wirklich? So etwas wie "jugendlicher Leichtsinn" findet sich in statistischen Mittelwerten durchaus wieder, da Junge häufiger Risikoverhalten zeigen. Erklären lässt sich das durch die Entwicklung des Gehirns: Die Belohnungs- und Emotionssysteme reagieren stark, während die Kontrollsysteme noch reifen. Eine derartige zeitliche Verschiebung kann ein impulsives Verhalten auch begünstigen. Dazu kommen soziale Entwicklungsaufgaben wie zum Beispiel die Ablösung vom Elternhaus, das Finden der eigenen Identität und die Orientierung an Gleichaltrigen. Der "Altersstarrsinn" hingegen ist viel stärker stereotyp geprägt. ...
Grün Wohnen in der Vorstadt
Das eigene Haus in der Stadt – ein Traum, der oft schwer zu verwirklichen scheint. Die gemeinnützige BWS-Gruppe macht diesen Traum möglich: In der Brambillagasse 20 in Wien-Simmering entstehen derzeit vier moderne Stadthäuser. Ergänzend dazu realisiert das Unternehmen 16 attraktive Eigentumswohnungen mit 50 bis 77 m² und zwei bis drei Zimmern. Am 25. Februar fand die Gleichenfeier statt. "Mit dem Projekt Brambilla schaffen wir qualitätsvollen Wohnraum, der Eigentum auch in der Stadt leistbar und realisierbar macht", betont BWSG-Vorständin Arch. DI Kerstin Robausch-Löffelmann und Vorstandskollege Dr. Mathias Moser ergänzt: "Unser Anspruch ist es, modernes Wohnen mit Nachhaltigkeit und hoher Lebensqualität zu verbinden – grün, urban und dennoch ruhig." Stadthäuser mit Dachterrasse, Balkon und Garten Alle Einheiten verfügen über private Freiflächen, auch Tiefgaragenplätze können erworben werden. Die Stadthäuser sind kompakt und großzügig zugleich: Rund 90 m² Wohnfläche treffen hier auf etwa ebenso viel Platz für Dachterrasse, Balkon und Garten – Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Im Erdgeschoss befinden sich die offene Wohnküche und ein Gäste-WC, im Obergeschoss zwei Zimmer, Bad und ein weiteres WC. Beide Zimmer haben einen direkten Zugang zum Balkon, von dem eine Wendeltreppe auf die großzügige Dachterrasse mit Rundumblick führt. Investition in die Zukunft "Gerade in den Außenbezirken Wiens zeigt ...
Direkt zur Hausverwaltung.
Markus Zuntner und seine Freundin Clarissa sind vor drei Monaten in eine BWSG-Wohnung in Wien eingezogen. Dass das Paar zu den fünf Gewinner:innen einer Gratismonatsvorschreibung zählt, freut ihn naturgemäß. "In Zeiten wie diesen freut man sich sehr über etwas finanzielle Erleichterung, wir sind froh, zu den glücklichen Gewinnern Ihres Gewinnspiels zu gehören", schreibt er der Happy-together-Redaktion. Voraussetzung für die Teilnahme sind die Registrierung im digitalen Serviceportal der BWSG daheim.bwsg.at, die Verknüpfung der Wohnung im System und die Einrichtung einer Sepa-Lastschrift. Den Rest besorgt die Glücksfee. Die nächste Chance, eine Gratismonatsvorschreibung zu gewinnen, gibt es für alle Bewohner:innen, die sich zwischen 1. Februar und 30. April 2026 im Serviceportal registrieren. Teilnahmebedingungen sind die eingangs genannten. Dass kein Mietrückstand vorhanden sein darf, versteht sich von selbst. Wie er sich im Serviceportal zurechtfindet, wollte die Redaktion wissen. "Das Serviceportal der BWSG ist sehr übersichtlich und wird ständig aktualisiert. Man findet hier sämtliche Information, die man als Mieter braucht, gut gebündelt und leicht verständlich", so Zuntner. Schadensmeldung im Portal Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner der BWS-Gruppe nutzen die Vorteile der digitalen Verwaltung über daheim.bwsg.at. Über die Plattform können sie direkt mit ihrer zuständigen Ansprechpartner:in in der Hausverwaltung in Kontakt treten, Dokumente abrufen oder archivieren, ...