Ausgabe #14

Aktuelles Thema: Balance

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Happy together #14 Balance

Balance klingt zunächst nach einem Zustand, in dem alles genau richtig ist: Arbeit und Freizeit halten sich die Waage, Bewegung und Erholung ergänzen einander, Zeit für andere und Zeit für sich selbst sind gut verteilt. Auch ein leistbares Zuhause gehört zu dieser Balance – denn wo und wie wir wohnen, prägt unseren Alltag und unsere Lebensqualität. Als BWSG wollen wir dazu beitragen, dass Menschen sich in ihrer Wohnanlage gut aufgehoben fühlen.

In dieser Ausgabe von Happy together widmen wir uns den unterschiedlichen Seiten der Balance. Wir sprechen über Bewegung, Natur, Ernährung und mentale Gesundheit – und darüber, wie wichtig das Zusammenspiel vieler Faktoren für unser Wohlbefinden ist. Man muss Balance gar nicht unbedingt als perfekte Mitte verstehen, es geht oft eher darum, flexibel zu bleiben und sich gelassen den Gegebenheiten anzupassen. Und immer wieder den Punkt zu finden, an dem sich Leistung und Erholung, Nähe und Freiraum, Tun und Sein gut miteinander verbinden lassen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen – und vielleicht die eine oder andere Anregung, Ihre ganz persönliche Balance neu zu entdecken.

 

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Dysbalance: Wenn das Häferl übergeht

Das Gesicht knallrot, der Herzschlag rast, die Hände zu Fäusten geballt, Flüche, Beschimpfungen, Drohungen, Brüllen und Wüten: Das System "Ich" ist aus dem Gleichgewicht geraten, das sprichwörtliche Häferl ist übergegangen, oft aus scheinbar nichtigem Anlass. Beatrice Heissenberger, Psychologin mit Praxis in Wien, weiß, wovon sie in ihren Wutcoachings spricht. Sie war selbst von Wutausbrüchen betroffen. Mit ihrer Erfahrung und ihrer Expertise unterstützt sie Wut-Betroffene auf ihrem Weg zu einer gesunden Emotionsregulierung. Mag.a Beatrice Heissenberger, BA, studierte unter anderem Psychologie an der Uni Wien, absolvierte zahlreiche Spezialausbildungen, ist heute als Psychologin, Dipl. systemischer Coach sowie Lebens- und Sozialberaterin tätig und leitet Workshops und Seminare. 2024 gründete sie Wutcoaching. Jeweils donnerstags arbeitet sie in einem Atelier in der Hahngasse 22, an den anderen Tagen in einer Praxis in der Alser Straße 30/7, beides im 9. Bezirk in Wien.  Frau Heissenberger, wer kommt zu Ihnen ins Wutcoaching? Beatrice Heissenberger: Menschen, die merken, dass ihre Wut ihr Leben oder ihre Beziehungen belastet. Besonders häufig begleite ich Menschen, die in einer Partnerschaft heftige Wutausbrüche erleben und Unterstützung suchen, bevor die Beziehung daran zerbricht. Andere erleben ihre Wut vor allem im Alltag – etwa, wenn etwas nicht funktioniert oder ihnen etwas nicht gelingt. Ein weiterer häufiger Grund ...

Alles für die Tonne?

Kaum ein Ort im Haushalt kennt unsere guten Vorsätze besser als der Kühlschrank. Hier landet der Salat, den wir diesmal ganz sicher rechtzeitig essen. Das Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum wir zwar registriert, aber schon wieder vergessen haben. Und irgendwo ganz weit hinten – dort, wo Lebensmittel auf ihren Ruhestand warten – steht noch ein Glas Pesto. Geöffnet. Seit wann? Gute Frage! Lebensmittelverschwendung beginnt selten mit böser Absicht. Meist ist sie das Ergebnis des Alltags. Man kauft spontan, kocht und vergisst schlicht, was sich bereits in den Vorräten befindet. Das Ergebnis kennt jeder: Der Kühlschrank wird zur Fundgrube kulinarischer Überraschungen – nicht immer der angenehmen Art. Dabei ist Food Waste längst mehr als ein schlechtes Gewissen beim Blick in den Biomüll. Jedes weg geworfene Lebensmittel bedeutet verschwendete Energie, Wasser, Transport, Arbeitszeit und Geld. Die gute Nachricht: Moderne Kühltechnik sorgt dafür, dass Lebensmittel deutlich länger frisch bleiben – vorausgesetzt, sie wird richtig genutzt. Frische ist keine Glückssache Wer heute einen neuen Kühlschrank kauft, bekommt weit mehr als eine kalte Kiste mit Innenbeleuchtung. Moderne Geräte sind echte Klimamanager. Unterschiedliche Temperaturzonen sorgen dafür, dass Lebensmittel genau jene Bedingungen vorfinden, unter denen sie sich am wohlsten fühlen. Während sich im unteren Bereich meist die kälteste Zone ...

Arbeit, die ins Leben passt

"Wie geht’s?" – "Wie die anderen wollen." Wer so seinen Arbeitstag beginnt, hat vermutlich wenig Freude an seinem Job. Oder mag Sarkasmus. So oder so, laut einer Metaanalyse von Balke A. Allan(1) ergeben sich hohe Korrelationen zwischen sinnvoller Arbeit und Arbeitsengagement, Commitment und Arbeitszufriedenheit, mittlere bis hohe Korrelationen mit Lebenszufriedenheit, Lebenssinn, allgemeiner Gesundheit und Kündigungsabsichten. Der jährliche "State of the Gallup Global Workplace Report"(2) konstatiert, dass Menschen ein höheres Wohlbefinden in ihrer Arbeit empfinden, wenn sie sie als intrinsisch befriedigend, nützlich für andere und mit Wahlmöglichkeiten bzw. Autonomie erleben. Eine solche Arbeitswelt nehmen offenbar noch nicht sehr viele Menschen wahr. Gallup stellt in seiner aktuellen Studie in mehr als 140 Ländern fest, dass weltweit nur 20 Prozent der Beschäftigten engagiert sind (2019 waren es noch 23 Prozent). Sie üben ihre Arbeit mit Interesse und Motivation aus und haben einen starken Bezug zu ihrem Arbeitsplatz. Gleichzeitig bewerten 34 Prozent ihr gegenwärtiges Leben insgesamt positiv und blicken optimistisch in die Zukunft. Leben ganz okay, Arbeit na ja In Österreich zeigt sich ein interessantes Bild: Während nur neun Prozent der Beschäftigten nach dieser Studie als engagiert gelten, bezeichnen sogar 48 Prozent der Menschen ihr Leben insgesamt als positiv. 81 Prozent der Beschäftigten erledigen ...

Die richtige Balance beim Cocktailmixen

Gewidmet ist dieser Cocktail unserem Objekt Nela: Bis voraussichtlich Ende 2028 entstehen im 10. Bezirk 164 frei finanzierte Wohnungen mit Kaufoption und der künftigen BWSG-Zentrale. Und das Beste: Allen Bewohner:innen steht ein Pool am Dach zur Verfügung. In diesem Pool wird man nicht nass und trotzdem macht er Spaß: Der Swimming Pool ist ein perfekter Cocktail, um sich auf eine bevorstehende Reise einzustimmen oder ein wenig Urlaub in den Moment zu holen. Seine Farbe, die in diversen Türkisvarianten bis hin zu Hell- und Babyblau schimmern kann, ist einfach zu verrückt – im Sinne von gut, auffällig oder gar so, dass man ihn sich gar nicht trinken traut. Erfunden wurde er im Jahr 1979 von einem gewissen Charles Schumann, einem deutschen Barkeeper. Aber nicht etwa im schicken Florida, sondern in der Nähe der Weißwurst-Geburtsstätte, in Bayern. Die Zutaten müssen am Gaumen "balancieren" Weißer Rum, Wodka, Ananassaft, Kokoscreme, Obers und ein Schuss Blue Curaçao – Farbgeber und das Essenziellste bei der Mischung – werden im Shaker mit Eis gemixt. Der cremig-fruchtige Sommerdrink lebt und schmeckt (so wie die meisten Cocktails) von einem ausgewogenen Gleichgewicht: Ein "Eitzerl" zu viel Schlagobers lässt ihn schwer schmecken, ein "Zuviel" an Ananassaft macht ihn pickig süß und ...

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