Eigenverantwortung – ein großes Wort, das jedoch im Alltag oft mit ganz kleinen Gesten beginnt. Für uns als gemeinnütziger Bauträger und Immobilienverwalter von knapp 24.000 Wohnungen in ganz Österreich ist Eigenverantwortung ein wesentlicher Teil unserer Haltung: Verantwortung für die Menschen, die für und mit uns arbeiten. Verantwortung für das, was wir errichten und erhalten. Und schließlich Verantwortung für die Werte, die wir schaffen. Daher möchten wir Sie in dieser Ausgabe von Happy together einladen, den Blick darauf zu richten, welche Rolle Eigenverantwortung im Zusammenleben spielt: als Beitrag zu einem respektvollen Miteinander, als Bestandteil nachhaltiger Bewirtschaftung und als Schlüssel zu einer Wohnkultur, die Gemeinschaft stärkt und gleichzeitig persönlichen Freiraum ermöglicht. Vielleicht finden Sie Anregungen, die Ihren Alltag erleichtern. Vielleicht entdecken Sie neue Perspektiven auf Ihre Hausgemeinschaft. Oder vielleicht fühlen Sie sich bestärkt in dem, was Sie ohnehin schon tun – Tag für Tag, oft unsichtbar, aber mit großer Wirkung.
Zur ÜbersichtWulkaprodersdorf "Mittendrin" feiert Eröffnung
Mit einem feierlichen Opening wurde am Samstag, dem 29. November 2025, das neue multifunktionale Gemeindezentrum "Wulkaprodersdorf Mittendrin" eröffnet. Die gemeinnützige BWS-Gruppe errichtete im Herzen der 2.000-Einwohner-Gemeinde einen nachhaltigen Holzriegelbau, der ein Gesundheitszentrum mit Arztpraxen, eine Apotheke, eine moderne Raiffeisenlandesbank-Filiale sowie 30 barrierefreie Wohnungen beherbergt. Das Projekt in der Oberen Hauptstraße 40 stärkt den Ortskern und rückt das Konzept des "Dorfes der kurzen Wege" in den Mittelpunkt. Die burgenländische Landtagspräsidentin Mag. Astrid Eisenkopf würdigte das Projekt als wichtigen Meilenstein für die regionale Entwicklung. Sie zeigte sich beeindruckt, wie sich die Vision des Vorjahres nun in einem lebendigen Gemeindezentrum manifestiert. "Das neue Gebäude bringt Leben, Versorgung und Gemeinschaft zurück ins Ortszentrum und bietet vor allem der älteren Generation eine optimale Struktur, da wesentliche Einrichtungen des Alltags auf kurzem Weg erreichbar sind", sagte Eisenkopf. Sie betonte zudem, wie sehr sie den nachhaltigen Ansatz des Projekts schätze und dass dieser im Einklang mit den Klimazielen des Landes stehe. Bürgermeister Friedrich Zarits erinnerte an den Moment des Spatenstichs im Oktober 2024 und daran, wie wichtig es ihm gewesen sei, die Chance einer verfügbaren Fläche im Ortskern zu nutzen. "In einer Gemeinde mit typischen Streckhöfen besteht selten die Möglichkeit, ein Projekt dieser Größe zentral umzusetzen. Die ...
Verantwortung für Heim und Umwelt
Wanderschuhe, Sandalen, Gummistiefel, Hausschuhe, Stilettos – eine vierköpfige Familie hat einfach viele Schuhe. Der Schuhschrank im Vorzimmer geht über. Moment, da gibt es doch noch das Stiegenhaus. Ja, gibt es. Und nein, das Stiegenhaus zählt zur Allgemeinfläche und ist – wie Keller, Gänge oder Dachbodenzugänge – von allem freizuhalten. Fahrnisse nennt sich der Begriff in der Hausordnung. Gemeint sind beispielsweise Fahrräder, Kinderwägen, Möbel und selbstverständlich Müll. Wie der Name schon sagt, gehört dieser in den Mülleimer oder den Müllraum. Dazwischen ist müllfreie Zone. Je nach Wohnhausanlage stehen im Müllraum zusätzlich zum Restmüll gekennzeichnete Behälter für Papier, Bioabfall und Verpackungsmaterial zur Verfügung. In Wien gibt es Glastonnen und die gelbe Tonne an bald jeder Straßenecke: In Letztere dürfen Kunststoff- und Aluminiumverpackungen rein. Mülltrennung leicht gemacht Mit 1. Jänner 2025 wurde ein Einwegpfandsystem für Getränkeflaschen aus Kunststoff und Metall für 0,1- bis 3-Liter-Gebinde eingeführt. Die Einwegverpackung kostet 25 Cent pro Stück und kann in Rückgabeautomaten in den Supermärkten zurückgegeben, die Kosten können refundiert werden. Müssen Fahrnisse entsorgt und zusätzliche Reinigungen durchgeführt werden, erhöht dies die Betriebskostenbelastung für alle. Dass der Müllraum sauber zu halten ist, scheint selbstverständlich. Falsche Mülltrennung kann außerdem dazu führen, dass die Entsorgungsbetriebe die Abholung ablehnen. Auch das führt ...
Ein Dach über dem Kopf.
Ein (warmes) Zuhause zu haben, ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Wer das nicht hat, dem kann "Wohnschirm Housing First" helfen. "Ich brauche ganz dringend eine Wohnung für die Familie. Sie steht kurz vor der Delogierung – danke, bis später." Ein Mitarbeiter der Wohnungslosenhilfe des Wiener Roten Kreuzes legt das Telefon aus der Hand und nimmt einen Schluck Wasser. Er sitzt gemeinsam mit anderen Teilnehmer:innen vom Fonds Soziales Wien, Caritas, Heilsarmee, Wiener Hilfswerk, neunerhaus, Diakonie Flüchtlingsdienst und Vertreter:innen einiger Genossenschaften mit dem GBV (Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen) in einem Seminarraum eines Hotels im dritten Wiener Gemeindebezirk: "Wohnschirm Housing First" hatte zu einer Impulsveranstaltung geladen. Wohnschirm ist das Programm des Sozialministeriums zur Verhinderung und Beendigung von Wohnungslosigkeit. Per Housing-First-Ansatz ermöglicht das Programm wohnungslosen oder von der Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen in Österreich ein Dach über dem Kopf. Die Betroffenen werden dabei vor, während und nach der Wohnungssuche von Sozialarbeiter:innen unterstützt. Wichtig dabei: Der Mietvertrag wird von den ehemals wohnungslosen Menschen selbst unterschrieben, mit allen Rechten und Pflichten, insbesondere auch dem Zahlen der Miete. Etwaige Finanzierungbeiträge oder Kautionen können aus einem Fonds beigesteuert werden. Der Name "Housing First" ist dabei Programm, denn das Wichtigste ist, den Menschen zunächst ein Dach über den Kopf ...
Winter. Wonder. Wohnung!
Die Wohnhausanlagen der BWSG in der Berresgasse sind mittlerweile recht gut bewohnt. Es gibt aber noch freie Eigentumswohnungen, die das Unternehmen derzeit mit einer besonderen Winteraktion unter potenziell neue Eigentümer:innen bringen möchte: Wer sich bis zum 31. März 2026 für den Kauf einer der Wohnungen in Jonas am Feld, Gretls Garten oder Leo am Teich entscheidet, spart buchstäblich Bares: Der Kaufpreis der Wohnungen reduziert sich um 6,5 Prozent, das entspricht den Nebenkosten, die normalerweise beim Wohnungskauf anfallen. Das sind beispielsweise bei einer Wohnung um 400.000 Euro immerhin 26.000 Euro. Ein Bonus-Zuckerl gibt es in Form eines Einrichtungsgutscheins im Wert von 1.000 Euro – und zwar pro Zimmer. Der Benefit für die Käufer:innen liegt damit unterm Weihnachtsbaum, äh, auf der Hand. Nun zu den einzelnen Objekten: Leo am Teich Direkt am Ufer des Badeteichs Hirschstetten wurde die Wohnhausanlage Leo am Teich errichtet. Diese ist bereits zu 85 Prozent bewohnt, es sind aber noch Zwei- bis Dreizimmerwohnungen mit Wohnflächen zwischen 55 und 74 Quadratmetern verfügbar. Jede Wohnung besitzt eine Freifläche in Form eines Balkons oder einer Loggia. In der Grünanlage sind Spielplätze, sowie Geh- und Radwege vorhanden. Die hauseigene Tiefgarage ist mit Stellplätzen ausgestattet, welche für die Nutzung von E-Mobilität vorbereitet sind. ...