Wandel ist unser ständiger Begleiter. Er zeigt sich in gesellschaftlichen Entwicklungen, in neuen Formen des Zusammenlebens, in technologischen Innovationen und nicht zuletzt darin, wie wir wohnen, arbeiten und miteinander in Beziehung treten. Für uns als gemeinnütziger Bauträger und Immobilienverwalter bedeutet Wandel daher nicht nur Veränderung, sondern vor allem Verantwortung: die Aufgabe, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig Zukunft aktiv zu gestalten. In dieser Ausgabe von Happy together wollen wir den Blick auf unterschiedliche Facetten des Wandels richten: auf Veränderungen im Wohnen, in der Arbeitswelt und im täglichen Leben, auf innovative Projekte und auf Menschen, die neue Wege gehen. Vielleicht entdecken Sie dabei Ideen für Ihren eigenen Alltag oder erkennen, wie viele positive Entwicklungen bereits Teil Ihres Lebens- und Wohnumfelds sind.
Zur ÜbersichtDirekt zur Hausverwaltung.
Markus Zuntner und seine Freundin Clarissa sind vor drei Monaten in eine BWSG-Wohnung in Wien eingezogen. Dass das Paar zu den fünf Gewinner:innen einer Gratismonatsvorschreibung zählt, freut ihn naturgemäß. "In Zeiten wie diesen freut man sich sehr über etwas finanzielle Erleichterung, wir sind froh, zu den glücklichen Gewinnern Ihres Gewinnspiels zu gehören", schreibt er der Happy-together-Redaktion. Voraussetzung für die Teilnahme sind die Registrierung im digitalen Serviceportal der BWSG daheim.bwsg.at, die Verknüpfung der Wohnung im System und die Einrichtung einer Sepa-Lastschrift. Den Rest besorgt die Glücksfee. Die nächste Chance, eine Gratismonatsvorschreibung zu gewinnen, gibt es für alle Bewohner:innen, die sich zwischen 1. Februar und 30. April 2026 im Serviceportal registrieren. Teilnahmebedingungen sind die eingangs genannten. Dass kein Mietrückstand vorhanden sein darf, versteht sich von selbst. Wie er sich im Serviceportal zurechtfindet, wollte die Redaktion wissen. "Das Serviceportal der BWSG ist sehr übersichtlich und wird ständig aktualisiert. Man findet hier sämtliche Information, die man als Mieter braucht, gut gebündelt und leicht verständlich", so Zuntner. Schadensmeldung im Portal Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner der BWS-Gruppe nutzen die Vorteile der digitalen Verwaltung über daheim.bwsg.at. Über die Plattform können sie direkt mit ihrer zuständigen Ansprechpartner:in in der Hausverwaltung in Kontakt treten, Dokumente abrufen oder archivieren, ...
Eine Genossenschaft verändert sich.
Was als solidarische Selbsthilfe begonnen hat, entwickelte sich über Jahrzehnte hindurch zu einer tragenden Säule im Wohnbau: Baugenossenschaften haben das Wohnen in Österreich erheblich mitgestaltet. Allen voran auch die BWS-Gruppe. Als unsere Genossenschaft im Jahr 1911 gegründet wurde, war Wohnraum knapp und teuer. Immer mehr Menschen fanden aufgrund der Industrialisierung Arbeit in den Städten zu prekären Wohnraumbedingungen – oder auch gar keinen Wohnraum. Am Werk waren private Bauherren, welche mit ihren Arbeiterwohnungen schlechte Wohnqualität zu horrenden Preisen anboten. Vom Staat wurde schließlich ein Wohnungsfürsorgefonds mit rund 25 Millionen Kronen (heute rund 182 Millionen Euro) für die Errichtung von Kleinwohnungen zur Verfügung gestellt. Die Gründung Die Gründung der Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft BWS erfolgte am 27.11.1911 durch den Südbahn-Gewerkschafter Josef Grüll und den Generaldirektor der Südbahn, Dr. August Weeber. Daraus lässt sich die gemeinsame, weit zurückreichende Historie erklären, die uns auch heute noch mit den ÖBB verbindet. Das Ziel war, einen leistbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum für möglichst viele Arbeiter der ÖBB zu schaffen. Die ersten Wohnungen wurden dann 1914 bezogen; und zwar im fünften Wiener Gemeindebezirk am Margaretengürtel, in der Gassergasse sowie in der Beethovengasse in Mödling. Die ersten Wohnhäuser Danach folgten Objekte in Wien Meidling, Kapfenberg und je zwei ...
Grün Wohnen in der Vorstadt
Das eigene Haus in der Stadt – ein Traum, der oft schwer zu verwirklichen scheint. Die gemeinnützige BWS-Gruppe macht diesen Traum möglich: In der Brambillagasse 20 in Wien-Simmering entstehen derzeit vier moderne Stadthäuser. Ergänzend dazu realisiert das Unternehmen 16 attraktive Eigentumswohnungen mit 50 bis 77 m² und zwei bis drei Zimmern. Am 25. Februar fand die Gleichenfeier statt. "Mit dem Projekt Brambilla schaffen wir qualitätsvollen Wohnraum, der Eigentum auch in der Stadt leistbar und realisierbar macht", betont BWSG-Vorständin Arch. DI Kerstin Robausch-Löffelmann und Vorstandskollege Dr. Mathias Moser ergänzt: "Unser Anspruch ist es, modernes Wohnen mit Nachhaltigkeit und hoher Lebensqualität zu verbinden – grün, urban und dennoch ruhig." Stadthäuser mit Dachterrasse, Balkon und Garten Alle Einheiten verfügen über private Freiflächen, auch Tiefgaragenplätze können erworben werden. Die Stadthäuser sind kompakt und großzügig zugleich: Rund 90 m² Wohnfläche treffen hier auf etwa ebenso viel Platz für Dachterrasse, Balkon und Garten – Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Im Erdgeschoss befinden sich die offene Wohnküche und ein Gäste-WC, im Obergeschoss zwei Zimmer, Bad und ein weiteres WC. Beide Zimmer haben einen direkten Zugang zum Balkon, von dem eine Wendeltreppe auf die großzügige Dachterrasse mit Rundumblick führt. Investition in die Zukunft "Gerade in den Außenbezirken Wiens zeigt ...
Lernen kennt kein Alter
Happy Together: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Was sagen Sie zu dieser alten "Volksweisheit"? Dorothea Hämmerer: Das ist ein klassisches Vorurteil. Trainingsstudien, in denen junge und ältere Erwachsene über rund hundert Tage kognitive Funktionen wie Arbeits- und Langzeitgedächtnis geübt haben, zeigen klar, dass auch im höheren Alter gelernt wird. Die Lernkurven verlaufen nur flacher und das erreichte Leistungsniveau ist im Schnitt geringer als bei Jüngeren. Das menschliche Gehirn knüpft Neues an vorhandenes Wissen an. Hier haben Ältere oft auch Vorteile: Die sogenannte kristalline Intelligenz – also angesammeltes Wissen und Erfahrung – ist meist größer. Abnehmen können hingegen fluide Fähigkeiten wie Verarbeitungsgeschwindigkeit, Multitasking oder Ablenkungsresistenz. Es gibt gewisse Begriffe, die einem im Alltag begegnen. Beispielsweise "Altersstarrsinn" oder "jugendlicher Leichtsinn". Gibt es das wirklich? So etwas wie "jugendlicher Leichtsinn" findet sich in statistischen Mittelwerten durchaus wieder, da Junge häufiger Risikoverhalten zeigen. Erklären lässt sich das durch die Entwicklung des Gehirns: Die Belohnungs- und Emotionssysteme reagieren stark, während die Kontrollsysteme noch reifen. Eine derartige zeitliche Verschiebung kann ein impulsives Verhalten auch begünstigen. Dazu kommen soziale Entwicklungsaufgaben wie zum Beispiel die Ablösung vom Elternhaus, das Finden der eigenen Identität und die Orientierung an Gleichaltrigen. Der "Altersstarrsinn" hingegen ist viel stärker stereotyp geprägt. ...