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Beinahe jeder von uns kennt es – kurz bevor man in der Früh die Eingangstür verlässt, greift man noch schnell zu etwas Essbarem und verstaut es in der Tasche oder fällt beim nächsten Bäcker oder Supermarkt ein. Oder man gehört zum anderen Typus, der extra eine halbe Stunde früher aufsteht, um sich ein Frühstück zu machen und eine Mahlzeit für die Mittagszeit vorzubereiten.
Besonders Motivierte machen "Meal Prepping" – was nichts anderes bedeutet als vorkochen oder zubereiten und in Portionsbehältern mitnehmen. "Meal geprepped" wird recht fleißig in den sozialen Medien und ist die neue Lunchbox. Das eine ist also zu viel Aufwand und das andere, tja, Hut ab, wer das schafft. Gibt es vielleicht simplere "Mittelwege"?
Das wollte Happy together wissen und hat sich auf die Suche nach ein paar Rezeptvorschlägen gemacht, die nicht ganz so ungesund bis gesund sind und auch nicht allzu lange brauchen. Und – sie können rasch in der Mittagspause zubereitet werden. Von Vorteil ist, wenn man sich in einem Regal im Büro ein paar Grundnahrungsmittel zurechtlegt, wie zum Beispiel Öl und Essig nach Belieben, Gewürze, diverse Nüsse, Haferflocken. Dazu passend empfehlen wir gleich:
Paradeisersuppe mit Sonnenblumenkernen
Man nehme: Paradeiser, Salz, Pfeffer, italienische Kräuter, etwas Olivenöl, Balsamico und Sonnenblumenkerne, eine mikrowellentaugliche Schüssel Vorgehensweise: Grob geschnittene Paradeiser mit den Gewürzen & Co. in eine Schüssel mit etwas heißem Wasser (aus dem Wasserkocher) geben und bei 600 Watt ca. zwei Minuten (kurz testen) erhitzen. Sonnenblumenkerne drüberstreuen, (Vollkorn-)Weckerl dazu und genießen.
Porridge
Dieses Gericht ist ebenso simpel wie bekömmlich und kann mit beliebig vielen Zutaten ergänzt werden. Hier eine einfache Basisvariante, die in fünf Minuten fertig ist: Haferflocken und Milch oder Wasser in der Mikrowelle ein bis drei Minuten bei 600 Watt aufkochen, fertig! Besser schmeckt es, wenn man noch eine zerdrückte Banane mitkocht. Ein paar Mal ausprobieren, dann hat man die gewünschte Konsistenz. Auch gut: Erdnussmus unterrühren, Cranberries, Datteln und Nüsse. Kurzum: was beliebt.
Eugendorf Silberlocke übergeben
Mit dem Projekt Silberlocke entstand ein regionales Leuchtturmprojekt, das innovative Wohnformen für ältere Menschen fördert und einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur der Gemeinde Eugendorf leistet. Die BWSG errichtete gemeinsam mit Hillebrand Bau 24 geförderte Mietwohnungen für betreutes Wohnen sowie ein Seniorentageszentrum unter einem Dach. Das Wohnprojekt ermöglicht Senior:innen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden in gewohnter Umgebung bei gleichzeitiger professioneller Betreuung. Betreiber des Tageszentrums ist der Arbeiter-Samariter-Bund Salzburg. Die erfolgreiche Umsetzung basiert auf der engen Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg, der Gemeinde Eugendorf und den Projektpartnern. Das Land Salzburg unterstützt das Projekt mit rund 5,2 Mio. Euro Wohnbauförderung. Die Vergabe erfolgte über die Gemeinde. Am 25. August wurde das Vorzeigeprojekt offiziell an die Mieter:innen übergeben. Autorin: Rita Michlits Alle Fotos: (c) wild
Die Kunst der Ordnung
Ein Zuhause ist weit mehr als ein Ort zum Wohnen. Es ist Rückzugsort, Familienmittelpunkt und Arbeitsplatz zugleich. Wie viel Ordnung Menschen brauchen, um sich darin wohlzufühlen, ist ganz unterschiedlich: Während die einen ein minimalistisches Zuhause bevorzugen, darf es für andere ruhig etwas chaotischer sein. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern eine Wohnumgebung, die Orientierung gibt und den Alltag erleichtert. Zwischen Beruf, Familie und zahlreichen Verpflichtungen fehlt jedoch oft die Zeit oder schlicht die Energie, dauerhaft alles in Ordnung zu halten. Überfüllte Schränke, Papierstapel oder Schubladen, die sich kaum noch schließen lassen, sind häufig sichtbare Zeichen eines fordernden Alltags. Genau hier setzt Desiree Schweiger an. Mit ihrem Unternehmen simply organized hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Als Ordnungscoach entwickelt sie gemeinsam mit ihren Kund:innen individuelle Lösungen. "Es geht darum, Strukturen zu schaffen, die sich langfristig in den Alltag und ihre Lebenssituation integrieren lassen", so die Expertin. Für sie beginnt Ordnung deshalb nicht mit dem Aufräumen, sondern mit der Frage, warum Unordnung überhaupt entstanden ist. "Ein Zuhause erzählt viel über das Leben, das dort gerade stattfindet", erklärt sie. "Häufig spiegeln sich darin herausfordernde Lebensphasen, fehlende Routinen oder Veränderungen im Familienalltag wider." Unordnung ist für sie daher kein Zeichen persönlicher Schwäche oder mangelnder ...
Wohnen im Gleichgewicht
Ein Zuhause sollte vieles können: warm sein, wenn es draußen kalt ist, angenehm kühl, wenn der Sommer wieder einmal Überstunden macht, hell genug zum Lesen und gemütlich genug zum Abschalten. Die Waschmaschine soll ihre Arbeit erledigen, während der Stromzähler möglichst ruhig bleibt. Und wenn schon Technik einzieht, dann bitte so, dass sie das Leben einfacher macht – und nicht noch eine zusätzliche Bedienungsanleitung auf den Wohnzimmertisch legt. Kurz gesagt: Wohnen braucht Balance. Der eigentliche Fortschritt besteht also nicht darin, möglichst viele Geräte miteinander zu vernetzen. Entscheidend ist, dass am Ende etwas herauskommt, was jeder Bewohner spürt: mehr Komfort, weniger Energieverbrauch und ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt. Wärme mit Maß Beginnen wir also mit einem der größten Energieverbraucher im Haushalt: der Heizung. Gerade hier ist Balance besonders wichtig. Zu kalt ist unangenehm, zu warm kostet unnötig Energie – und manchmal sogar den guten Schlaf. 25 Grad im Schlafzimmer mögen für einen tropischen Urlaub passend sein, für eine erholsame Nacht sind sie meist wenig hilfreich. Moderne Heizsysteme können wesentlich genauer regeln als früher. Raumthermostate, elektronische Heizkörperventile und intelligente Steuerungen passen die Temperatur an die tatsächliche Nutzung an. Wer tagsüber nicht zu Hause ist, muss die Wohnung schließlich nicht auf Wohlfühltemperatur halten. ...
Zwischen Ordnung und Wildnis
Frau Lo, Sie planen unter anderem Außenanlagen für die Wohnprojekte der BWSG und öffentliche Räume. Welche Überlegungen spielen dabei eine Rolle? Carla Lo: Zu Beginn steht immer die Frage, wer die Freiflächen nutzt und welche Bedürfnisse damit verbunden sind. Wir planen für ältere Personen genauso wie für Kinder und Jugendliche – und jede Gruppe hat andere Ansprüche. Kinder freuen sich über Möglichkeiten zum Herumtoben, Klettern und Entdecken. Ältere Menschen wünschen sich eher ein schattiges Plätzchen, von dem aus sie das Geschehen beobachten können. Ein guter Freiraum schafft es, diese unterschiedlichen Bedürfnisse in einem gemeinsamen Außenraum zusammenzubringen. Das bedeutet, Sie müssen auf eine bedürfnisorientierte Balance bei der Gartengestaltung achten? Ja, die Balance zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Planung: zwischen Nutzungsanreizen und Nutzungsoffenheit, zwischen "ordentlich" und "wild" oder auch zwischen "laut" und "leise". Sie beziehen bei Ihrer Planung von Wohnobjekten – so wie bei unserer Roten Emma – oft auch die Dachflächen mit ein. Sollte jede Dachfläche aktiv von Menschen genutzt werden? Nein, ganz im Gegenteil. Die Aktivierung von Freiräumen ist wichtig, aber nicht jede Fläche muss von Menschen genutzt werden. Ein Teil sollte bewusst der Biodiversität vorbehalten bleiben – als ruhiger, ungestörter Lebensraum für Vögel und Insekten. So ...