Die richtige Balance beim Cocktailmixen

Zu süß, zu sauer, zu viel Alkohol oder gar zu viele Komponenten: Einen guten Cocktail mixen ist gar nicht so einfach. Als Hommage an das BWSG-Neubauprojekt Nela bereiten wir einen Klassiker zu.

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KI-generiert, Rendering zoomvp.at

Gewidmet ist dieser Cocktail unserem Objekt Nela: Bis voraussichtlich Ende 2028 entstehen im 10. Bezirk 164 frei finanzierte Wohnungen mit Kaufoption und der künftigen BWSG-Zentrale. Und das Beste: Allen Bewohner:innen steht ein Pool am Dach zur Verfügung.

In diesem Pool wird man nicht nass und trotzdem macht er Spaß: Der Swimming Pool ist ein perfekter Cocktail, um sich auf eine bevorstehende Reise einzustimmen oder ein wenig Urlaub in den
Moment zu holen. Seine Farbe, die in diversen Türkisvarianten bis hin zu Hell- und Babyblau schimmern kann, ist einfach zu verrückt – im Sinne von gut, auffällig oder gar so, dass man ihn sich gar nicht trinken traut. Erfunden wurde er im Jahr 1979 von einem gewissen Charles Schumann, einem deutschen Barkeeper. Aber nicht etwa im schicken Florida, sondern in der Nähe der Weißwurst-Geburtsstätte, in Bayern.

Die Zutaten müssen am Gaumen "balancieren"

Weißer Rum, Wodka, Ananassaft, Kokoscreme, Obers und ein Schuss Blue Curaçao – Farbgeber und das Essenziellste bei der Mischung – werden im Shaker mit Eis gemixt. Der cremig-fruchtige Sommerdrink lebt und schmeckt (so wie die meisten Cocktails) von einem ausgewogenen Gleichgewicht: Ein "Eitzerl" zu viel Schlagobers lässt ihn schwer schmecken, ein "Zuviel" an Ananassaft macht ihn pickig süß und zu viel Blue Curaçao könnte seine feine Orangennote übertönen. Nur ein ausgewogenes Verhältnis der Zutaten erzeugt das erfrischend samtige Mundgefühl, wie eben ein Colada-Cocktail schmecken sollte. Was Profi-Bartender wissen und man durchaus beherzigen sollte: Ein Cocktail ist eine flüssige Formel. Wer schlampig misst oder es nicht so im Gefühl hat, verwässert nicht nur den Geschmack, sondern auch das Handwerk an sich.

 

SWIMMING POOL –
1 GLAS:

Zutaten (bitte genau messen)
2 cl weißer Rum
2 cl Wodka
6 cl Ananassaft – am besten
100 Prozent Ananas
2 cl Cream of Coconut – wichtig:
nicht normale Kokosmilch
2 cl Schlagobers
1 cl Blue Curaçao
Crushed Ice

Autorin: Mag. Vera Bauer

Eugendorf Silberlocke übergeben

Mit dem Projekt Silberlocke entstand ein regionales Leuchtturmprojekt, das innovative Wohnformen für ältere Menschen fördert und einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur der Gemeinde Eugendorf leistet. Die BWSG errichtete gemeinsam mit Hillebrand Bau 24 geförderte Mietwohnungen für betreutes Wohnen sowie ein Seniorentageszentrum unter einem Dach. Das Wohnprojekt ermöglicht Senior:innen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden in gewohnter Umgebung bei gleichzeitiger professioneller Betreuung. Betreiber des Tageszentrums ist der Arbeiter-Samariter-Bund Salzburg. Die erfolgreiche Umsetzung basiert auf der engen Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg, der Gemeinde Eugendorf und den Projektpartnern. Das Land Salzburg unterstützt das Projekt mit rund 5,2 Mio. Euro Wohnbauförderung. Die Vergabe erfolgte über die Gemeinde. Am 25. August wurde das Vorzeigeprojekt offiziell an die Mieter:innen übergeben. Autorin: Rita Michlits Alle Fotos: (c) wild  

Die Kunst der Ordnung

Ein Zuhause ist weit mehr als ein Ort zum Wohnen. Es ist Rückzugsort, Familienmittelpunkt und Arbeitsplatz zugleich. Wie viel Ordnung Menschen brauchen, um sich darin wohlzufühlen, ist ganz unterschiedlich: Während die einen ein minimalistisches Zuhause bevorzugen, darf es für andere ruhig etwas chaotischer sein. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern eine Wohnumgebung, die Orientierung gibt und den Alltag erleichtert. Zwischen Beruf, Familie und zahlreichen Verpflichtungen fehlt jedoch oft die Zeit oder schlicht die Energie, dauerhaft alles in Ordnung zu halten. Überfüllte Schränke, Papierstapel oder Schubladen, die sich kaum noch schließen lassen, sind häufig sichtbare Zeichen eines fordernden Alltags. Genau hier setzt Desiree Schweiger an. Mit ihrem Unternehmen simply organized hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Als Ordnungscoach entwickelt sie gemeinsam mit ihren Kund:innen individuelle Lösungen. "Es geht darum, Strukturen zu schaffen, die sich langfristig in den Alltag und ihre Lebenssituation integrieren lassen", so die Expertin. Für sie beginnt Ordnung deshalb nicht mit dem Aufräumen, sondern mit der Frage, warum Unordnung überhaupt entstanden ist. "Ein Zuhause erzählt viel über das Leben, das dort gerade stattfindet", erklärt sie. "Häufig spiegeln sich darin herausfordernde Lebensphasen, fehlende Routinen oder Veränderungen im Familienalltag wider." Unordnung ist für sie daher kein Zeichen persönlicher Schwäche oder mangelnder ...

Wohnen im Gleichgewicht

Ein Zuhause sollte vieles können: warm sein, wenn es draußen kalt ist, angenehm kühl, wenn der Sommer wieder einmal Überstunden macht, hell genug zum Lesen und gemütlich genug zum Abschalten. Die Waschmaschine soll ihre Arbeit erledigen, während der Stromzähler möglichst ruhig bleibt. Und wenn schon Technik einzieht, dann bitte so, dass sie das Leben einfacher macht – und nicht noch eine zusätzliche Bedienungsanleitung auf den Wohnzimmertisch legt. Kurz gesagt: Wohnen braucht Balance. Der eigentliche Fortschritt besteht also nicht darin, möglichst viele Geräte miteinander zu vernetzen. Entscheidend ist, dass am Ende etwas herauskommt, was jeder Bewohner spürt: mehr Komfort, weniger Energieverbrauch und ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt. Wärme mit Maß Beginnen wir also mit einem der größten Energieverbraucher im Haushalt: der Heizung. Gerade hier ist Balance besonders wichtig. Zu kalt ist unangenehm, zu warm kostet unnötig Energie – und manchmal sogar den guten Schlaf. 25 Grad im Schlafzimmer mögen für einen tropischen Urlaub passend sein, für eine erholsame Nacht sind sie meist wenig hilfreich. Moderne Heizsysteme können wesentlich genauer regeln als früher. Raumthermostate, elektronische Heizkörperventile und intelligente Steuerungen passen die Temperatur an die tatsächliche Nutzung an. Wer tagsüber nicht zu Hause ist, muss die Wohnung schließlich nicht auf Wohlfühltemperatur halten. ...

Zwischen Ordnung und Wildnis

Frau Lo, Sie planen unter anderem Außenanlagen für die Wohnprojekte der BWSG und öffentliche Räume. Welche Überlegungen spielen dabei eine Rolle? Carla Lo: Zu Beginn steht immer die Frage, wer die Freiflächen nutzt und welche Bedürfnisse damit verbunden sind. Wir planen für ältere Personen genauso wie für Kinder und Jugendliche – und jede Gruppe hat andere Ansprüche. Kinder freuen sich über Möglichkeiten zum Herumtoben, Klettern und Entdecken. Ältere Menschen wünschen sich eher ein schattiges Plätzchen, von dem aus sie das Geschehen beobachten können. Ein guter Freiraum schafft es, diese unterschiedlichen Bedürfnisse in einem gemeinsamen Außenraum zusammenzubringen. Das bedeutet, Sie müssen auf eine bedürfnisorientierte Balance bei der Gartengestaltung achten? Ja, die Balance zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Planung: zwischen Nutzungsanreizen und Nutzungsoffenheit, zwischen "ordentlich" und "wild" oder auch zwischen "laut" und "leise". Sie beziehen bei Ihrer Planung von Wohnobjekten – so wie bei unserer Roten Emma – oft auch die Dachflächen mit ein. Sollte jede Dachfläche aktiv von Menschen genutzt werden? Nein, ganz im Gegenteil. Die Aktivierung von Freiräumen ist wichtig, aber nicht jede Fläche muss von Menschen genutzt werden. Ein Teil sollte bewusst der Biodiversität vorbehalten bleiben – als ruhiger, ungestörter Lebensraum für Vögel und Insekten. So ...

Ausgabe #14: Balance zum Durchblättern

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