Grün Wohnen in der Vorstadt

Gleichenfeier im Projekt "Brambilla": Die BWS-Gruppe errichtet exklusives Eigentum in Simmering.

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BWSG- und Strabag-Gruppe auf dem Fach der Stadthäuser

Vom Dach der Stadthäuser mit Blick auf die Eigentumswohnungen des Projekts Brambilla (v.l.): Martin Kaftan (Strategischer Vertrieb Strabag), Kerstin Robausch-Löffelmann (BWSG-Vorständin), Daniel Comploier (Projektleiter BWSG), Hannes Schwarzbauer (Technischer Bereichsleiter Strabag), Andreas Stagl (Projektleiter Strabag), Walter Bäuml (Technischer Direktor Strabag) und Herbert Friedl (Leiter Baumanagement BWSG). (c) Thomas Suchanek/eap

Das eigene Haus in der Stadt – ein Traum, der oft schwer zu verwirklichen scheint. Die gemeinnützige BWS-Gruppe macht diesen Traum möglich: In der Brambillagasse 20 in Wien-Simmering entstehen derzeit vier moderne Stadthäuser. Ergänzend dazu realisiert das Unternehmen 16 attraktive Eigentumswohnungen mit 50 bis 77 m² und zwei bis drei Zimmern. Am 25. Februar fand die Gleichenfeier statt. "Mit dem Projekt Brambilla schaffen wir qualitätsvollen Wohnraum, der Eigentum auch in der Stadt leistbar und realisierbar macht", betont BWSG-Vorständin Arch. DI Kerstin Robausch-Löffelmann und Vorstandskollege Dr. Mathias Moser ergänzt: "Unser Anspruch ist es, modernes Wohnen mit Nachhaltigkeit und hoher Lebensqualität zu verbinden – grün, urban und dennoch ruhig."

Stadthäuser mit Dachterrasse, Balkon und Garten

Alle Einheiten verfügen über private Freiflächen, auch Tiefgaragenplätze können erworben werden. Die Stadthäuser sind kompakt und großzügig zugleich: Rund 90 m² Wohnfläche treffen hier auf etwa ebenso viel Platz für Dachterrasse, Balkon und Garten – Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Im Erdgeschoss befinden sich die offene Wohnküche und ein Gäste-WC, im Obergeschoss zwei Zimmer, Bad und ein weiteres WC. Beide Zimmer haben einen direkten Zugang zum Balkon, von dem eine Wendeltreppe auf die großzügige Dachterrasse mit Rundumblick führt.

Investition in die Zukunft

"Gerade in den Außenbezirken Wiens zeigt sich, wie attraktiv Eigentum im Grünen sein kann. Mit den Stadthäusern verbinden wir das Gefühl eines eigenen Hauses mit der hervorragenden
Infrastruktur der Stadt", so Moser. "Energieeffizientes Bauen ist für uns Standard: Dank Wärmepumpe und Photovoltaikanlage wird das Projekt Brambilla nachhaltig beheizt und im Sommer gekühlt", betont Robausch-Löffelmann. "So investieren Käuferinnen und Käufer nicht nur in ihr Zuhause, sondern auch in eine zukunftsfähige Bauweise." Neben dem klassischen Erwerb bietet die BWSG die Einheiten auch im attraktiven Mietkauf-Modell an. Die Mietzinsvorauszahlung beträgt 800  Euro pro m², die Bruttomiete rund 17 Euro pro m². In einem der attraktiven Stadthäuser wohnt man ab rund 1.950 Euro brutto monatlich. Eine Kaufoption besteht nach fünf, zehn oder 15 Jahren – zum bereits bei Vertragsabschluss fix vereinbarten Preis. Besonders attraktiv: Im Falle des Kaufs werden 100 Prozent der Mietzinsvorauszahlung sowie 75 Prozent der bis dahin geleisteten Mietzinszahlungen angerechnet.

Neben dem klassischen Erwerb bietet die BWSG die Einheiten auch im attraktiven Mietkauf-Modell an.

"Damit ermöglichen wir einen planbaren und fairen Weg ins Eigentum. Unsere Mieterinnen und Mieter bauen Schritt für Schritt Eigenkapital auf  – und sichern sich gleichzeitig heute schon ihren zukünftigen Kaufpreis", so Vertriebsleiter Mag. Martin Korbutt.

Auch die Lage überzeugt: Lebensmittelgeschäfte, Restaurants, Drogerien und Cafés prägen das Grätzl und sorgen für kurze Wege im Alltag. Mit der U-Bahn-Linie U3 ab Station Simmering ist
die Innenstadt in 15 Minuten erreichbar. Die Fertigstellung der Anlage ist für September 2026 geplant. Alle verfügbaren Wohnungen und Häuser sind auf www.bwsg.at/projekt/brambilla
gelistet.

Eugendorf Silberlocke übergeben

Mit dem Projekt Silberlocke entstand ein regionales Leuchtturmprojekt, das innovative Wohnformen für ältere Menschen fördert und einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur der Gemeinde Eugendorf leistet. Die BWSG errichtete gemeinsam mit Hillebrand Bau 24 geförderte Mietwohnungen für betreutes Wohnen sowie ein Seniorentageszentrum unter einem Dach. Das Wohnprojekt ermöglicht Senior:innen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden in gewohnter Umgebung bei gleichzeitiger professioneller Betreuung. Betreiber des Tageszentrums ist der Arbeiter-Samariter-Bund Salzburg. Die erfolgreiche Umsetzung basiert auf der engen Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg, der Gemeinde Eugendorf und den Projektpartnern. Das Land Salzburg unterstützt das Projekt mit rund 5,2 Mio. Euro Wohnbauförderung. Die Vergabe erfolgte über die Gemeinde. Am 25. August wurde das Vorzeigeprojekt offiziell an die Mieter:innen übergeben. Autorin: Rita Michlits Alle Fotos: (c) wild  

Die Kunst der Ordnung

Ein Zuhause ist weit mehr als ein Ort zum Wohnen. Es ist Rückzugsort, Familienmittelpunkt und Arbeitsplatz zugleich. Wie viel Ordnung Menschen brauchen, um sich darin wohlzufühlen, ist ganz unterschiedlich: Während die einen ein minimalistisches Zuhause bevorzugen, darf es für andere ruhig etwas chaotischer sein. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern eine Wohnumgebung, die Orientierung gibt und den Alltag erleichtert. Zwischen Beruf, Familie und zahlreichen Verpflichtungen fehlt jedoch oft die Zeit oder schlicht die Energie, dauerhaft alles in Ordnung zu halten. Überfüllte Schränke, Papierstapel oder Schubladen, die sich kaum noch schließen lassen, sind häufig sichtbare Zeichen eines fordernden Alltags. Genau hier setzt Desiree Schweiger an. Mit ihrem Unternehmen simply organized hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Als Ordnungscoach entwickelt sie gemeinsam mit ihren Kund:innen individuelle Lösungen. "Es geht darum, Strukturen zu schaffen, die sich langfristig in den Alltag und ihre Lebenssituation integrieren lassen", so die Expertin. Für sie beginnt Ordnung deshalb nicht mit dem Aufräumen, sondern mit der Frage, warum Unordnung überhaupt entstanden ist. "Ein Zuhause erzählt viel über das Leben, das dort gerade stattfindet", erklärt sie. "Häufig spiegeln sich darin herausfordernde Lebensphasen, fehlende Routinen oder Veränderungen im Familienalltag wider." Unordnung ist für sie daher kein Zeichen persönlicher Schwäche oder mangelnder ...

Wohnen im Gleichgewicht

Ein Zuhause sollte vieles können: warm sein, wenn es draußen kalt ist, angenehm kühl, wenn der Sommer wieder einmal Überstunden macht, hell genug zum Lesen und gemütlich genug zum Abschalten. Die Waschmaschine soll ihre Arbeit erledigen, während der Stromzähler möglichst ruhig bleibt. Und wenn schon Technik einzieht, dann bitte so, dass sie das Leben einfacher macht – und nicht noch eine zusätzliche Bedienungsanleitung auf den Wohnzimmertisch legt. Kurz gesagt: Wohnen braucht Balance. Der eigentliche Fortschritt besteht also nicht darin, möglichst viele Geräte miteinander zu vernetzen. Entscheidend ist, dass am Ende etwas herauskommt, was jeder Bewohner spürt: mehr Komfort, weniger Energieverbrauch und ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt. Wärme mit Maß Beginnen wir also mit einem der größten Energieverbraucher im Haushalt: der Heizung. Gerade hier ist Balance besonders wichtig. Zu kalt ist unangenehm, zu warm kostet unnötig Energie – und manchmal sogar den guten Schlaf. 25 Grad im Schlafzimmer mögen für einen tropischen Urlaub passend sein, für eine erholsame Nacht sind sie meist wenig hilfreich. Moderne Heizsysteme können wesentlich genauer regeln als früher. Raumthermostate, elektronische Heizkörperventile und intelligente Steuerungen passen die Temperatur an die tatsächliche Nutzung an. Wer tagsüber nicht zu Hause ist, muss die Wohnung schließlich nicht auf Wohlfühltemperatur halten. ...

Zwischen Ordnung und Wildnis

Frau Lo, Sie planen unter anderem Außenanlagen für die Wohnprojekte der BWSG und öffentliche Räume. Welche Überlegungen spielen dabei eine Rolle? Carla Lo: Zu Beginn steht immer die Frage, wer die Freiflächen nutzt und welche Bedürfnisse damit verbunden sind. Wir planen für ältere Personen genauso wie für Kinder und Jugendliche – und jede Gruppe hat andere Ansprüche. Kinder freuen sich über Möglichkeiten zum Herumtoben, Klettern und Entdecken. Ältere Menschen wünschen sich eher ein schattiges Plätzchen, von dem aus sie das Geschehen beobachten können. Ein guter Freiraum schafft es, diese unterschiedlichen Bedürfnisse in einem gemeinsamen Außenraum zusammenzubringen. Das bedeutet, Sie müssen auf eine bedürfnisorientierte Balance bei der Gartengestaltung achten? Ja, die Balance zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Planung: zwischen Nutzungsanreizen und Nutzungsoffenheit, zwischen "ordentlich" und "wild" oder auch zwischen "laut" und "leise". Sie beziehen bei Ihrer Planung von Wohnobjekten – so wie bei unserer Roten Emma – oft auch die Dachflächen mit ein. Sollte jede Dachfläche aktiv von Menschen genutzt werden? Nein, ganz im Gegenteil. Die Aktivierung von Freiräumen ist wichtig, aber nicht jede Fläche muss von Menschen genutzt werden. Ein Teil sollte bewusst der Biodiversität vorbehalten bleiben – als ruhiger, ungestörter Lebensraum für Vögel und Insekten. So ...

Ausgabe #12: Wandel zum Durchblättern

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