Mode und Möbel im Wandel
Wir werfen einen Blick zurück auf die vergangenen 100 Jahre in puncto Möbel und Mode – ein kurzer Streifzug ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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1920er- und 1930er-Jahre
Die Einrichtung ist schlicht und oft aus massiven Holzmöbeln gefertigt. Der Bauhausstil in der Architektur kommt auf und spiegelt sich auch in den Möbeln wider: Funktionell und minimalistisch sollen sie sein. Klassiker wie der Barcelona-Chair von Mies van der Rohe stehen bis heute in den Wohnzimmern von Designliebhaber:innen. Schwere Kästen aus dunklem Holz und textile Überwürfe prägen das Bild. In der Mode spielen Langlebigkeit und Reparierbarkeit eine große Rolle. Frauen tragen knielange Röcke, Blusen und Mäntel in gedeckten Farben, Männer dunkle Anzüge oder Arbeitskleidung. Bloß nicht auffallen, lautet die Devise. Sowohl im Wohnraum als auch im Erscheinungsbild. Ausnahme natürlich: Die feine Gesellschaft zeigt, was sie hat.
1940er-Jahre
Während des Zweiten Weltkriegs leben viele Menschen weiterhin beengt und/oder in beschädigten Wohnungen. Möbel werden repariert und es wird improvisiert: Beispielsweise werden Regale aus Kisten gebastelt oder Vorhänge statt Türen aufgehängt. In der Mode tut sich Ähnliches: Kleidung wird umgenäht, Mäntel gekürzt, Schuhe repariert und Socken gestopft. Praktikabilität bestimmt das Erscheinungsbild – zumindest beim Großteil der Bevölkerung. Feine Damen der Gesellschaft tragen maßgeschneiderte Mode: Kostüme und Accessoires wie Perlenketten unterstreichen den Status.
1950er-Jahre
Es herrscht Aufbruchstimmung. Das Möbeldesign der 1950er-Jahre bringt eine neue Leichtigkeit mit sich: weg mit den schweren Möbelklotzen, her mit schlanken, geometrischen und runden Formen. Ein Nierentisch war in jedem Wohnzimmer beinahe obligatorisch. Ein bisschen Amerika schwappte auch zu uns nach Österreich und bestimmte das Design bei den Möbeln – aber auch bei der Mode – mit. Pastellfarben waren "in". Das Wohnzimmer wird zum repräsentativen Raum für Gäste. Ansonsten aber sitzt man in der Küche, wohlgemerkt. In der Mode kehrt Eleganz zurück. Frauen tragen weite Röcke, taillierte Kleider und Pumps. Die Petticoat-Ära beginnt. Männer sind mit Anzug und Hut unterwegs. Ein Hoch gibt’s außerdem auf die aufgetürmte Frisur.
1960er-Jahre
Weiter geht’s mit dem wirtschaftlichen Aufschwung. Und das drückt sich auch beim Wohnen durch helle Möbel und eine kräftige Farbpalette aus. Orange ist das neue Weiß – die Tapeten sind bunt und möglichst auffällig, mit großen Mustern. In die Möbel kommt "Bewegung"; Tische und Sofas sind multifunktional und lassen sich ausziehen. Bei der Mode reicht ein Wort: Minirock. Damit ist (fast) alles gesagt. Außer: Hip, hip, hurra, die Hippie-Bewegung ist da!
1970er-Jahre
Und die Hippie-Bewegung reicht bis in die 70er – mit Schlaghosen, noch mehr grellen Farben, langen Röcken und bunten Hemden. Die Kleidung scheint erstmals die Geschlechtertrennung aufzubrechen. Im Zuhause sind niedrige Sitzmöbel, Makramee und Holzregale willkommen. Möglichst gemütlich soll es sein. Erwähnt werden muss fast auch das schwedische Möbelhaus, welches in Österreich Ende der 70er-Jahre seine Pforten öffnete.
1980er-Jahre
Die Schrankwand ist da. Ein klobiges Ungetüm. Farblich geht auch in der Mode plötzlich alles, möglichst keinen Geschmack zu zeigen, scheint Usus zu sein. Die Dauerwelle, Schulterpolster, grelle Farben und dunkle Wohnlandschaften geben sich die Hand. Ein Glastisch, auf dem die Fingerabdrücke gut zu sehen sind, ist der letzte Schrei. Den sieht man teilweise auch heute noch, auch wenn er noch so unpraktisch ist.
1990er-Jahre
Es gibt Buche, wohin man blickt. Die Wohnwände sind nun auch aus dieser beliebten Holzart gemacht; wenngleich weniger klobig und endlich stilvoller (glaubte man zumindest). Der Glastisch ist noch immer da, die Farbgestaltung bei den Sofas wird schicker – ein paar Cremefarben kommen hinzu. Rattan steht hoch im Kurs und das eine oder andere Kuhfell begrüßt die Gäste. Modisch gesehen verschwinden in den späten 90ern die Jeans und Stoffhosen – Trägerleiberl und T‑Shirts prägen das Erscheinungsbild der jungen Generation. Neben bunten Farben war auch der Grunge-Look gefragt: Schwarz als neuer, alter Klassiker stand ebenfalls hoch im Kurs. Die Anzüge und Kostüme werden dank Schulterpolstern breit und die Krawatten breiter.
2000er-Jahre
Großartig, wir haben den Sprung geschafft und überlebt, die Computer haben den Übergang in das 21. Jahrhundert bewältigt und das "World Wide Web" ist jetzt ganz einfach wichtiger als Möbel und Mode. Ob deshalb das T-Shirt der Mädels den Unterteil verloren hat? Ein Nachhall von einem Modemix aus den 90ern, ein bisschen 70er und dazu eine auffällige Frisur prägen das Bild. Möbeltechnisch fand sich mancherorts der Kolonialstil, modern interpretiert, wieder und auch die Wohnwände sind noch präsent.
2010er-Jahre
Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung. Viele Menschen richten ihre Wohnungen bewusster ein: Es gibt weniger Möbel, dafür mit langlebigeren Materialien. Helle Farben, Holz und klare Linien dominieren. In der Mode wächst das Interesse an Fair Fashion und zeitlosen Basics. Qualität, Herkunft und Produktionsbedingungen werden wichtiger. Immer up to date zu sein, wird unwichtiger; auch als Reaktion auf den vorherrschenden Überkonsum. Secondhand ist cool.
Anfang 2020er-Jahre
Schließlich sind wir in der Pandemie angelangt. Was früher nur der Name eines Biers war, ist nun das Stichwort für Stillstand. Corona hat auch dafür gesorgt, dass man plötzlich mehr Jogginganzüge als schöne Kleidung einkauft. Das Zuhause wird zum Arbeitsort; flexible Möbel sind gefragt wie nie. Grünräume gewinnen an Bedeutung und es wird erklärt, was Cocooning bedeutet.
2026
Und nun sind wir im Hier und Jetzt. Und es gibt ein bisschen was von allem. Midcentury ist zeitlos, Vintage ist sowieso in und es werden Gatsby-Partys gefeiert. Jede:r wie er/sie mag. Es bleibt spannend.
Autorin: Mag. Vera Bauer
Zur ÜbersichtEine Naturkosmetik-Koryphäe über Zellen im Wandel
Happy together: Frau Tschida, danke, dass Sie sich Zeit für ein Interview für uns nehmen. Sie sind bekannt aus Funk und Fernsehen und seit mehr als vier Jahrzehnten als Kosmetikerin erfolgreich; haben auch selbst bereits über 33 Lehrlinge ausgebildet. Wie verändert sich unsere Haut im Laufe des Lebens? Christa Tschida: Der menschliche Körper verändert sich alle sieben Jahre, d. h., alle sieben Jahre erneuen sich unsere Zellen und kommen dadurch in einen neuen Biorhythmus. Das bedeutet, mit 7, 14, 21 Jahren usw. sollte man seine Hautpflege anpassen. Wichtig ist dabei, die Haut professionell zu analysieren, um ihr im jeweiligen Alter das geben zu können, was sie individuell braucht. Was bedeutet das konkret für die Hautpflege? Wenn man seine Haut bewusst mit natürlichen Mitteln pflegt, kann sie in jedem Alter strahlen. In meiner Praxis habe ich zum Beispiel zufriedene Kund:innen von 7 bis 94 Jahren, die sehr auf ihr Hautbild achten. Gute Kosmetik kann man nämlich vergleichen mit gutem, gesundem Essen. Es geht darum, zu schauen, was die Haut braucht, und ihr unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Lipide oder Collagen zuzuführen, damit sie genährt wird. Wichtig ist, dass man sich auch an den Jahreszeiten orientiert – wie pflege ich die Haut im ...
Lernen kennt kein Alter
Happy Together: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Was sagen Sie zu dieser alten "Volksweisheit"? Dorothea Hämmerer: Das ist ein klassisches Vorurteil. Trainingsstudien, in denen junge und ältere Erwachsene über rund hundert Tage kognitive Funktionen wie Arbeits- und Langzeitgedächtnis geübt haben, zeigen klar, dass auch im höheren Alter gelernt wird. Die Lernkurven verlaufen nur flacher und das erreichte Leistungsniveau ist im Schnitt geringer als bei Jüngeren. Das menschliche Gehirn knüpft Neues an vorhandenes Wissen an. Hier haben Ältere oft auch Vorteile: Die sogenannte kristalline Intelligenz – also angesammeltes Wissen und Erfahrung – ist meist größer. Abnehmen können hingegen fluide Fähigkeiten wie Verarbeitungsgeschwindigkeit, Multitasking oder Ablenkungsresistenz. Es gibt gewisse Begriffe, die einem im Alltag begegnen. Beispielsweise "Altersstarrsinn" oder "jugendlicher Leichtsinn". Gibt es das wirklich? So etwas wie "jugendlicher Leichtsinn" findet sich in statistischen Mittelwerten durchaus wieder, da Junge häufiger Risikoverhalten zeigen. Erklären lässt sich das durch die Entwicklung des Gehirns: Die Belohnungs- und Emotionssysteme reagieren stark, während die Kontrollsysteme noch reifen. Eine derartige zeitliche Verschiebung kann ein impulsives Verhalten auch begünstigen. Dazu kommen soziale Entwicklungsaufgaben wie zum Beispiel die Ablösung vom Elternhaus, das Finden der eigenen Identität und die Orientierung an Gleichaltrigen. Der "Altersstarrsinn" hingegen ist viel stärker stereotyp geprägt. ...
Grün Wohnen in der Vorstadt
Das eigene Haus in der Stadt – ein Traum, der oft schwer zu verwirklichen scheint. Die gemeinnützige BWS-Gruppe macht diesen Traum möglich: In der Brambillagasse 20 in Wien-Simmering entstehen derzeit vier moderne Stadthäuser. Ergänzend dazu realisiert das Unternehmen 16 attraktive Eigentumswohnungen mit 50 bis 77 m² und zwei bis drei Zimmern. Am 25. Februar fand die Gleichenfeier statt. "Mit dem Projekt Brambilla schaffen wir qualitätsvollen Wohnraum, der Eigentum auch in der Stadt leistbar und realisierbar macht", betont BWSG-Vorständin Arch. DI Kerstin Robausch-Löffelmann und Vorstandskollege Dr. Mathias Moser ergänzt: "Unser Anspruch ist es, modernes Wohnen mit Nachhaltigkeit und hoher Lebensqualität zu verbinden – grün, urban und dennoch ruhig." Stadthäuser mit Dachterrasse, Balkon und Garten Alle Einheiten verfügen über private Freiflächen, auch Tiefgaragenplätze können erworben werden. Die Stadthäuser sind kompakt und großzügig zugleich: Rund 90 m² Wohnfläche treffen hier auf etwa ebenso viel Platz für Dachterrasse, Balkon und Garten – Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Im Erdgeschoss befinden sich die offene Wohnküche und ein Gäste-WC, im Obergeschoss zwei Zimmer, Bad und ein weiteres WC. Beide Zimmer haben einen direkten Zugang zum Balkon, von dem eine Wendeltreppe auf die großzügige Dachterrasse mit Rundumblick führt. Investition in die Zukunft "Gerade in den Außenbezirken Wiens zeigt ...
Direkt zur Hausverwaltung.
Markus Zuntner und seine Freundin Clarissa sind vor drei Monaten in eine BWSG-Wohnung in Wien eingezogen. Dass das Paar zu den fünf Gewinner:innen einer Gratismonatsvorschreibung zählt, freut ihn naturgemäß. "In Zeiten wie diesen freut man sich sehr über etwas finanzielle Erleichterung, wir sind froh, zu den glücklichen Gewinnern Ihres Gewinnspiels zu gehören", schreibt er der Happy-together-Redaktion. Voraussetzung für die Teilnahme sind die Registrierung im digitalen Serviceportal der BWSG daheim.bwsg.at, die Verknüpfung der Wohnung im System und die Einrichtung einer Sepa-Lastschrift. Den Rest besorgt die Glücksfee. Die nächste Chance, eine Gratismonatsvorschreibung zu gewinnen, gibt es für alle Bewohner:innen, die sich zwischen 1. Februar und 30. April 2026 im Serviceportal registrieren. Teilnahmebedingungen sind die eingangs genannten. Dass kein Mietrückstand vorhanden sein darf, versteht sich von selbst. Wie er sich im Serviceportal zurechtfindet, wollte die Redaktion wissen. "Das Serviceportal der BWSG ist sehr übersichtlich und wird ständig aktualisiert. Man findet hier sämtliche Information, die man als Mieter braucht, gut gebündelt und leicht verständlich", so Zuntner. Schadensmeldung im Portal Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner der BWS-Gruppe nutzen die Vorteile der digitalen Verwaltung über daheim.bwsg.at. Über die Plattform können sie direkt mit ihrer zuständigen Ansprechpartner:in in der Hausverwaltung in Kontakt treten, Dokumente abrufen oder archivieren, ...